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12/21/2015

Christstollen-Mini-Cupcakes


Weihnachten steht fast vor der Tür und der Backwahnsinn läuft nach wie vor auf Hochtouren.. 
Bei mir zumindest..
Aber dieses Rezept möchte ich unbedingt noch mit euch teilen!
Und zwar handelt es sich hierbei um meine gepimpte Version des klassischen Christstollens. 
Ich persönlich bin überbaut kein Fan von Christstollen!
Trocken, langweilig und mit massenweise Orangeat..






Meine Christstollen-Cupcakes dagegen sind saftig, cremig und vollgestopft mit weihnachtlichen Geschmäckern. 
Diese kleinen Happen sind einfach unwiderstehlich! 
Das tolle daran, ihr könnt ganz einfach selbst entscheiden, was ihr in die Cupcakes stecken wollt!
Und keiner kann bestreiten, dass meine kleinen Schätzchen hier viel entzückender sind, als ein öder schnöder Christstollen ;)






Für ca. 48  Christstollen-Mini-Cupcakes brauchst du:

25g Cranberries
25g Rosinen
25ml Rum
115g Butter
100g Zucker
1EL Honig
1 Ei
125g Quark
1TL Vanilleextrakt
1TL Zimt
Abrieb und Saft von 1/2 Orange
175g Mehl
3/4TL Backpulver
1/4TL Natron 
1 Prise Salz 
40g Kokosflocken
35g gehackte Walnüsse
20g gehackte Haselnüsse
50g gewürfeltes Marzipan



Für das Topping benötigst du:

125g Butter
225g Frischkäse
250g Puderzucker
1EL Honig 
1TL Vanilleextrakt
evtl. etwas rote Lebensmittelfarbe (Pastenfarbe)






Teig:

Zuerst habe ich die Cranberries und Rosinen in dem Rum eingelegt.
Anschließend habe ich Butter, Zucker, das Ei, den Quark, und das Vanillextrakt zusammen schaumig geschlagen. 
In einer separaten Schüssel werden alle trockenen Zutaten miteinander vermischt.
Zum Schluss habe ich sowohl das Rum-Cranberry Gemisch und die trockenen Zutaten zum Teig gegeben und gut verquirlt.
Den fertigen Teig habe ich auf ca. 48 Mini-Muffin-Formen verteilt.
Die kleinen Christstollen müssen bei 175°C, Ober- und Unterhitze, für 18 Minuten gebacken werden. 



Topping:

Für das Topping habe ich einfach alle Zutaten miteinander zu einer fluffigen, weißen Masse aufgeschlagen.
Wer möchte kann, wie ich, 1/4 der Creme mit Lebensmittelfarbe einfärben.
Die Creme habe ich in einen Spritzbeutel mit Sterntülle gegeben. 
Dabei habe ich die eingefärbte Masse zuerst in eine Seite des Spritzbeutels gefüllt und anschließend mit der weißen Creme aufgefüllt.
Die Creme habe ich auf die abgekühlten Muffins gespritzt. 
Ein Teil meiner Mini-Christstollen habe ich nur mit etwas Puderzucker bestäubt.






Mit diesem Beitrag nehme ich an der Adventskalender-Aktion der lieben Dani von Küchenmeedchen teil. 
Über den ein oder anderen Besuch von euch auf ihrer Seite würde sie sich bestimmt freuen ;)
Und Pssssst.. 
Dort wimmelt es nur gerade so vor weihnachtlichen Rezepten!!!
Und jetzt will ich euch nicht länger aufhalten, schließlich bleibt euch nicht mehr viel Zeit, diese Köstlichkeiten nachzubacken!!! 






Den Inhalt der Christstollenmuffins, könnt ihr ganz nach eueren Vorlieben variieren! 
Ich bin gespannt zu erfahren, wie ihr eure Christstollen am Liebsten mögt!

Vorweihnachtliche Grüße, euer Fräulein Honig ♥︎









12/16/2015

Zimt-Tonka-Pralinen


Naaaa.. 
Wer möchte auch selbst gemachte Pralinen zu Weihnachten verschenken? :)
Ich sage euch, damit haut ihr alle um!!
Ich meine wie oft bekommt man schon selbst gemachte Pralinen geschenkt?
Und auch auf dem Plätzchenteller geben meine Pralinchen eine super Figur ab!!






Für ca. 45 Pralinen brauchst du:

45 Vollmilch Hohlkörper




Für die Füllung brauchst du:

160ml Sahne
290g Vollmilch Schokolade
90g Zartbitterschokolade
1/2 geriebene Tonkabohne
1 Zimtstange
1 Prise Salz




Zum Verschließen brauchst du:

40g Vollmilchkuvertüre




Für die Deko brauchst du:

100g Vollmilchkuvertüre 
Kakaopulver 






Füllung:

Für die Füllung habe ich alle Zutaten, unter ständigem Rühren, in einem Topf langsam erhitzt, bis die Schokolade komplett aufgelöst war. 
Die Zimtstange habe ich ganz mit in den Topf gegeben und anschließend wieder herausgenommen.
Die Füllung muss jetzt ca. 20 Minuten abkühlen, darf aber nicht zu fest werden!
Mit eine Spritzbeutel habe ich die Ganache in die Hohlkörper gefüllt. 
Dabei ist wichtig, dass ihr die Kugeln nicht zu voll macht. 
Die Füllung sollte nur bis kurz unter den Rand reichen.




Verschließen:

Zum Verschließen der Pralinen habe ich 30g der Kuvertüre im Wasserbad geschmolzen und die restlichen 10g fein gehackt. 
In die geschmolzene Schokolade habe ich anschließend die restliche Kuvertüre gegeben und diese ohne Wasserbad darin schmelzen lassen.
Die temperierte Kuvertüre habe ich in einen Spritzbeutel gefüllt und anschließend damit die Öffnungen der Hohlkörper verschlossen.
Die Kuvertüre muss nun trocknen, bevor die Pralinen fertig gestellt werden können.



Deko:

Die Vollmilchkuvertüre für die Deko habe ich ebenfalls im Wasserbad geschmolzen.
Anschließend habe ich immer einen kleinen Kleis Kuvertüre in meine Hand gegeben, die Praline darin gerollt und sie sofort im Kakaopulver gewälzt.






Also wer an Weihnachten nie mit den Plätzchen der Oma oder Schwiegermama mithalten kann, muss eben anders überzeugen..
Dafür sind diese kleinen Schokokugeln einfach perfekt oder?

Zimtige Grüße, euer Fräulein Honig ♥︎






PS:
Wer sich jetzt fragt: 
Was zur Hölle ist eine Tonkabohne?
Tonka ist geschmacklich ein Mix aus Vanille und Bittermandel.


















10/26/2015

Kürbis-Cookies


Halloween naht, die Kürbiszeit ist im vollen Gange und mich zieht es Richtung Ofen.
Natürlich muss es da Kürbis sein! 
Deswegen habe ich heute mein Rezept für leckere Kürbis-Cookies für euch! 
Die klassischen Chocolate-Chip-Cookies kennt ja jeder und da dachte ich mir: 
Wieso nicht eine herbstliche Version davon kreieren?






Und so war der Teig wahnsinnig schnell zusammen gerührt. 
Und weil bei meiner herbstlichen Umwandlung, natürlich Schokolade auch nicht fehlen darf, habe ich die Cookies mit weißen Schokoladenstücken gespickt! 
Lecker!






Für ca. 35-40 Cookies brauchst du:

250g Butter
100g Zucker
80g brauner Zucker
2 Eier
1TL Vanilleextrakt
1TL Orangenabrieb
280g Mehl
1TL Natron 
1 Prise Salz
150g weiße Schokodrops



Deko:

50g weiße Kuvertüre
5g Palmin






Teig:

Für den Cookie Teig habe ich zunächst Butter und Zucker miteinander verrührt und nach und nach Eier, Orangenabrieb und Vanilleextrakt dazu gegeben. 
Anschließen habe ich alle trockenen Zutaten und die Schokodrops eingerührt. 
Den Teig habe ich mit einem kleinen Eisportionierer, mit Abstand, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben. 
Ihr könnt hierfür natürlich auch einen Esslöffel verwenden. 
Die Cookies müssen im vorgeheizten Ofen bei 180°C, Ober- und Unterhitze, für ca 7 Minuten gebacken werden.
Die Kekse lasst ihr am Besten auf dem Blech auskühlen, da sie nach dem Backen noch sehr weich und zerbrechlich sind. 



Deko:

Die Kuvertüre habe ich zusammen mit dem Palmin im Wasserbad geschmolzen und anschließend mit einem Spritzbeutel auf meine Cookies gespritzt. 






Die Cookies kamen bei allen super an! 
Bei heiklen Menschen würde ich euch raten, nichts von dem Kürbis zu verraten, bis sie die Cookies probiert haben! 
Dann werden sie sie lieben ;)

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Rezept, euer Fräulein Honig ♥︎












10/09/2015

Kürbis-Zimt-Schnecken


Ich liebe, liebe, liebe Zimtschnecken!
Tja.. Da geht es allerdings nicht jedem so..
Nun stand ich hier erst mal vor einem gewaltigen Problem.
1. Meine Familie findet Zimtschnecken langweilig- Die sind einfach zu verwöhnt.. 
2. Mein Freund ist nicht gerade ein Fan von Zimt- Versteh das mal einer?!
Und jetzt mal ehrlich- ich kann nicht 16 Zimtschnecken alleine aufessen!!!!
3. Ich habe einfach eine Gefriere voll Kürbispüree, das danach schreit verbreitet zu werden!!- Naja um ehrlich zu sein, das Püree schreit nicht wirklich, aber ich kann es einfach nicht mehr länger abwarten! 






Nun komme ich, um das ganze zu verkürzen, ohne Umschweife dazu, wie ich versucht habe diese Probleme zu lösen.
Also, von meinen Zimtschnecken wollte ich definitiv nicht ablassen, deswegen habe ich beschlossen einfach etwas von meinem Kürbispüree mit zum Teig zu geben.
 Und somit habe ich:
1. Meine geliebten Zimtschnecken und den Kürbis vereint und
2. Die ach so "langweiligen" Zimtschnecken doch wieder interessant gemacht.
Problem 1&3 wären damit abgehakt und leider auch die Hoffnung, meinem Freund damit eine Freude zu machen.
Wie sich nämlich herausstellte ist er nicht nur kein Zimtfan sondern auch noch kein sonderlicher Fan von Kürbis. 
Aber naja.. 
Jedem kann man es dann halt doch nicht recht machen.. 
(Das dachte ich zumindest)






Für 16 Kürbis-Zimt-Schnecken brauchst du:

mit zusätzlich:



Für die Füllung brauchst du:

60g geschmolzene Butter
50g Zucker
50g brauner Zucker
3EL Zimt



Für den Guss brauchst du:

25g Butter
125g Puderzucker
1,5EL Milch
Saft von 1/4 Zitrone
1/2TL Vanilleextrakt






Teig & Füllung:

Den Teig habe ich, wie im Rezept angegeben, zubereitet. 
Das Kürbispüree und das Pumpkin Pie Spice habe ich direkt zu der Hefe-Wasser-Mischung gegeben und mit eingerührt.
Den fertigen Teig habe ich für 1 Stunde aufgehen lassen und anschließend zu einem großen Rechteck ausgerollt.
Die geschmolzene Butter wird auf dem Rechteck verteilt und anschließend der Zucker und der Zimt gleichmäßig darüber gestreut.
Von der langen Seite her habe ich den Teig aufgerollt und ihn in 16 gleich große Stücke geschnitten.
Mit etwas Abstand habe ich die Schnecken in zwei ø26cm Springformen, mit einer der Schnittseiten nach unten, platziert und für weitere 15 Minuten gehen lassen. 
Die Kürbis-Zimt-Schnecken werden bei 200°C, Ober- und Unterhitze, für 20 Minuten gebacken.


Guss:

Für den Guss habe ich alle Zutaten miteinander zu einer geschmeidigen Masse verrührt.
Diesen Guss könnt ihr nun beliebig über eure lauwarmen Schnecken geben. 






Mir und Moma-Änn (meine Mama) haben die Kürbis-Zimt-Schnecken richtig gut geschmeckt. 
Und letztendlich kam auch mein Freund zu dem Schluss, dass Kürbis und Zimt vielleicht doch nicht ganz so übel sind, wie er immer dachte. 
Keine Lüge!
Er hat sich freiwillig daran bedient und weder über Zimt noch Kürbis geschumpfen! ;)
Da habe ich doch grade nochmal Glück gehabt! *Puh*


Problemlösende Grüße von eurem Fräulein Honig ♥︎








PS: Und da sagt nochmal einer, Backen sei unkompliziert ;)





10/07/2015

Pumpkin Pie Spice


Neben dem Kürbispüree ist diese Gewürzmischung auch ein wesentlicher Bestandteil meiner Kürbisrezepte.
Bei dem ohnehin schon herbstlichen Kürbis, dürfen natürlich passende Gewürze auch nicht fehlen! 
Und zum Herbst passen nun Mal prima Zimt, Ingwer und Co.
Diese Mischung von Gewürzen wird in Amerika traditionell für Pumkin Pie verwendet (daher der Name). 






Für die Gewürzmischung brauchst du:

4EL Zimtpulver
2EL Ingwerpulver
2TL Muskatblütenpulver
2TL Nelkenpulver
1TL Pimentpulver
1/2TL Salz

Die Gewürze habe ich einfach in ein Glas mit Schraubverschluss gegeben und kräftig geschüttelt.
Das wars schon..
Und so schnell könnt auch ihr euer eigenes Pumkin Pie Spice herstellen :)






Diese Gewürzmischung könnt ihr natürlich auch ohne Kürbis verwenden. 
In einem Becher  heißer Milch mit etwas Zucker kommt 1/2 Teelöffel von diesem Gewürz auch richtig gut! 
Oder eben in jeglichem Gebäck, dem ihr eine herbstliche Note verleihen möchtet :)

Würzige Grüße, euer Fräulein Honig ♥︎












6/01/2015

Gedeckter Apfel-Most-Kuchen



Hallo meine Lieben, 
Heute stelle ich euch ein Rezept vor, das in Kooperation mit der Seemostkellerei entstanden ist. 
Ihre Spezialität ist die Herstellung von einem großen Sortiment an Obstweinen, für uns ahnungslose einfach gesagt: Most. :)
Dazu aber später mehr..
Mir wurden einige Flaschen zum Testen zur Verfügung gestellt und so ist dieses Rezept für diesen fruchtigen Apfel-Most-Kuchen entstanden. 
Dieses Rezept möchte ich euch nun auch nicht länger vorenthalten.






Für einen kleinen gedeckten Apfel-Most-Kuchen brauchst du:

150g Mehl
45g gemahlene Mandeln
3/4TL Backpulver
45g Zucker
75g Butter
1 Ei L
1TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz



Für die Füllung brauchst du:

3 Äpfel
400ml weißen Most oder Apfelsaft
100g Zucker
30g Stärke
1 TL Zitronensaft
1 Prise Zimt







Teig:

Für den Mürbeteig habe ich alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verknetet und den Teig bis zum Gebrauch in den Kühlschrank gegeben. 



Füllung:

Für die Füllung habe ich die Äpfel geschält und gewürfelt. 
Den Zucker habe ich in einem Topf bei mittlerer Hitze geschmolzen. Wenn der Zucker eine goldbraune Farbe angenommen hat, wird der Zimt, der Zitronensaft und die Äpfel dazugegeben. 
Diese Mischung lasst ihr nun für ca. 2 Minuten köcheln und gebt zuletzt noch den Most und die Stärke dazu. 
Um Klümpchen zu vermeiden löse ich die Stärke zuvor immer in einem Teil des Mosts auf.
Unter Rühren habe ich die Apfel-Most-Mischung kurz aufgekocht. 






Der Ofen muss auf 180°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden.
Meinen Kuchen habe ich in einer Ø18cm Springform gebacken. 
Diese habe ich zuerst gut eingefettet und mit 2/3 des Teiges ausgekleidet. 
Den Boden des Teiges habe ich mit einer Gabel eingestochen und für 8 Minuten im Ofen vorgebacken.
Die Füllung gebt ihr direkt auf den vorgebackenen Kuchenboden.
Das restliche Drittel des Teiges habe ich ausgerollt, kleine Blümchen ausgestochen und die Füllung damit belegt. Ihr könnt natürlich jeden Ausstechet eurer Wahl verwenden. :) Seid kreativ.
Ich könnt den Teig auch einfach nur darüber "streuseln". 
Der Kuchen muss nun für weitere 25-30 Minuten in den Ofen, bis der Mürbeteig eine goldbraune Farbe angenommen hat. 
Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, könnt ihr noch etwas Puderzucker darüber geben und voilá :)







Ich muss zugeben, dass ich selbst verwundert darüber war, wie lecker ein Kuchen mit Most tatsächlich ist. Most gehört nicht unbedingt zu den Zutaten, die häufig in meiner Küche Verwendung finden. Um ehrlich zu sein.. noch nie.. Bis heute - aber es hat sich gelohnt. 
Eines kann ich euch sagen, dieser Kuchen wird  in meiner Küche noch häufiger den Weg in den Ofen finden! 
Das Nächste mal werde ich ihn vielleicht noch mit ein paar Rosinen verfeinern.
Wer die alkoholfreie Variante bevorzugt, verwendet einfach Apfelsaft. 
Aber ich verspreche euch, man wird nicht übermäßig viel vom Alkohol rausschmecken! 






Ich bin gespannt, wie euch dieses doch etwas ungewöhnliche Rezept schmecken wird :) 
Ein Besuch in der Seemostkellerei lohnt sich auf jeden Fall.. 
Vor Ort kann man sowohl das gesamte alkoholische, als auch durch das nicht-alkoholische Sortiment durch probieren.
Da lohnt sich ein Besuch am Bodensee doch gleich zweimal ;)

Angeheiterte Grüße, Fräulein Honig ♥︎